Chronik Teil 2 - 1950 bis 1990

1950 bis 1990

Im April 1949 übernahm Flaschnermeister Willy Keppler  die Freiwillige Feuerwehr als neuer Kommandant, die er die nächsten 25 Jahre, bis zum März 1974, führte. Während dieser Zeit erlebte die Feuerwehr Niederstetten, bedingt durch die allgemeine Aufwärtsentwicklung, die Unterstützung der Landesregierung, aber auch durch das große persönliche Engagement, des Kommandanten einen großen Aufschwung. Als besonderes Brandereignis ist aus seiner Amtszeit der Brand des Sägewerks Jung am 11.12.1952 in Niederstetten zu erwähnen. Um 02:05 Uhr in der Nacht wurde die Wehr mit der Sirene alarmiert. Durch die große Nahrung die das Feuer hatte, konnte trotz allen Bemühens vom Sägewerk nichts mehr gerettet werden. Jedoch durch das rasche und umsichtige Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer auf seinen Brandherd beschränkt werden. So konnte die anliegende Trocknerei mit dem dort gelagerten Parkett gerettet werden. Um 02:15 Uhr wurden zusätzlich die Feuerwehren Bad Mergentheim und Schrozberg alarmiert. Die Feuerwehr Niederstetten war komplett im Einsatz, einschließlich der Löschgruppe Sichertshausen.

 

Im Jahre 1953 konnte die Feuerwehr in ein neues Feuerwehrmagazin umziehen. Im neu erbauten Rathaus in der Albert-Sammt-Straße wurde auch der Feuerwehr ein neues Domizil mit zwei Einstellboxen geschaffen.

Der 4.Juni 1957 war für die Wehr ein ganz besonderer Tag. Das erste Löschfahrzeug, ein LF 8 auf  Opel-Fahrgestell, konnte bei der Firma Ziegler in Giengen an der Brenz abgeholt werden. In einer Feierstunde wurde das Fahrzeug in Anwesenheit von Kreisbrandmeister Gauckler, dem Gemeinderat und Bürgermeister Carl Weber der Feuerwehr übergeben. Diese Anschaffung, war ein großer Schritt zur Erhaltung und Sicherung des Brandschutzes in Niederstetten.

Ein weiterer erwähnenswerter Einsatz ereignete  sich am Herbstfestsonntag, dem 25.09.1960. Die ganze Stadt ist voller Spannung in Erwartung des Herbstfestumzuges, doch um 12:25 Uhr wurde die Freude durch den Ruf der Sirene jäh getrübt. Die Scheune sowie das große Stallgebäude des städtischen Rehhofes standen in Flammen. Die Wehr rückte mit dem LF 8 sowie einem LKW des örtlichen Lagerhauses zur Einsatzstelle aus. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle stand bereits der gesamte Gebäudekomplex in Flammen. Durch das Fehlen jeglicher geeigneter Wasserversorgung, musste zum Löschen und zur Abschirmung der Nachbargebäude Jauche als Löschmittel verwendet werden. Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bad Mergentheim wurde zum Schutz der Nebengebäude eingesetzt. Das lebende Inventar konnte gerettet werden, während die gesamten Futtervorräte vom Feuer vernichtet wurden. Trotz der widrigen Umstände konnte jedoch das Feuer auf seinen Brandherd beschränkt werden. Kurios hingegen war: Man sah noch nie so viele vornehme Feuerwehrmänner – alle mit weißem Hemd und Krawatte – an einer Einsatzstelle, wie an diesem denkwürdigen Herbstfestsonntag.

Am 25.Juni 1969 erhielt Niederstetten sein zweites Feuerwehrfahrzeug, ein kreiseigenes Tanklöschfahrzeug mit 1600l Wasserinhalt (TLF 16), sowie eine Anhängeleiter mit 18m Rettungshöhe (AL 18). Im selben Jahr wurde die Feuerwehr Niederstetten  zur Stützpunktwehr erhoben. Neben Niederstetten erhielten auch noch Creglingen, Weikersheim und Bad Mergentheim ein kreiseigenes Tanklöschfahrzeug. Kurz nach Erhalt des Fahrzeuges konnte dieses sehr wirksam bei einem Großbrand in Pfitzingen am 27. September 1969 eingesetzt werden. Unter Mithilfe der MHZ – Werkfeuerwehr wurde damals der Brand sehr schnell unter Kontrolle gebracht.

Ein wesentlicher Abschnitt in der technischen Entwicklung der Feuerwehr Niederstetten bildete 1971 die Beschaffung von Funkmeldeempfängern. Zunächst wurden zwölf Funkmeldeempfänger und drei Handsprechfunkgeräte (4m Band) im Rahmen des Landesförderprogrammes Hohenlohe, mit besonders hohen Zuschüssen des Landes für Feuerwehren in dieser Region, angeschafft. Durch die Anschaffung wurde ein Übergang von der Sirenenalarmierung zur „Stillen Alarmierung“ ermöglicht und somit die Lärmbelastung der Bevölkerung, vor allem in den Nachtstunden, reduziert. 1972/73 erfolgte im Rahmen der Kommunalreform der freiwillige Zusammenschluß mit den 9 Orten Adolzhausen, Herrenzimmern, Oberstetten, Pfitzingen, Rinderfeld, Rüsselhausen, Vorbachzimmern, Wermutshausen und Wildentierbach, wodurch natürlich auch die Feuerwehren der bisher Selbständigen Teilorte in die Gesamtfeuerwehr Niederstetten übergingen.

Am 30.März 1974 wurde Kommandant Keppler in einer Feierstunde durch Bürgermeister Kurt Finkenberger verabschiedet. Willy Keppler trat, nach Erreichung der Altersgrenze und 40jährigem aktiven Feuerwehrdienst, davon 25 Jahre als Kommandant, in den Ruhestand. Auf Empfehlung des Feuerwehrausschusses wurde Kommandant Keppler zum Ehrenkommandant ernannt. Die Stadt Niederstetten, die nach Abschluss der Gemeindereform nunmehr neun Umlandgemeinden eingegliedert hat, ist wesentlich größer geworden. Ebenso die Feuerwehr, die jetzt über zehn Feuerwehrabteilungen mit insgesamt 362 Feuerwehrmännern verfügt. Bei den anschließend an die Verabschiedung von Kommandant Keppler durchgeführten Neuwahlen musste erstmals ein Gesamtkommandant für alle zehn Feuerwehrabteilungen bestimmt werden. Gewählt wurde der seitherige stellvertretende Kommandant Jürgen Pässler aus Niederstetten. Seine Aufgabe war es, die Gesamtfeuerwehr Niederstetten aus zehn Einzelfeuerwehren zu einer Feuerwehr zusammenzufügen, mit guter Kameradschaft, Sinn für das gesamte Brandschutzwesen der Stadt und der Bereitschaft, sich dem Wohle aller unterzuordnen. Eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl verlangte, denn aus den ehemals eigenständigen Feuerwehren der neun Niederstettener Stadtteile waren nun Feuerwehrabteilungen ohne eigene Entscheidungsgewalt geworden.  Hier galt es zunächst, Vorurteile ab- und eine vertrauensvolle Basis aufzubauen. Der Aufbau erfolgte unter drei Gesichtspunkten: Aus- und Fortbildung, technische Voraussetzungen (Geräte und Fahrzeuge, Unterbringung und Pflege, persönliche Ausrüstung) sowie Organisation und Kameradschaftspflege. Auf die Ausbildung legte der neue Kommandant zunächst besonderes Augenmerk, denn: „Nur ein gut ausgebildeter Feuerwehrmann kann im Ernstfall auch ein guter Feuerwehrmann sein.“  So war Niederstetten eine der ersten Feuerwehren im Land, die eine zentrale Grundausbildung aller Feuerwehrangehörigen in der Mutterabteilung einführte. Alle Feuerwehrmänner wurden erstmals am selben Gerät in der Stützpunktwehr ausgebildet. Dadurch wurde im Laufe der Zeit auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert. Neben den Bemühungen um eine zeitgerechte und moderne Ausbildung der Feuerwehrmänner, galt es im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt Niederstetten die Ausrüstung im persönlichen und technischen Bereich zu vervollständigen. So konnte schon im Juni 1974 ein weiteres Großfahrzeug, ein LF 16–TS (Löschgruppenfahrzeug der Klasse 16 mit einer im Heck eingeschobenen Tragkraftspritze TS 8/8) mit einem Gesamtgewicht von 12 Tonnen, beschafft werden. Das LF 8 wurde wurde daraufhin ausgemustert. Die beiden Großfahrzeuge TLF 16 und LF 16-TS wurden ebenfalls im selben Jahr erstmals mit Funk ausgerüstet, wodurch die Einsatzführung wesentlich verbessert wurde. Aufgrund der beengten Verhältnisse im Rathaus musste das LF 16-TS in der Weingärtnergenossenschaft am Schloßberg untergebracht werden.

Durch ihre moderne und vorbildliche Ausrüstung, sowie dem hervorragenden Ausbildungsstand der Wehrmänner, wurde die Feuerwehr Niederstetten durch einen Beschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart zum Vollstützpunkt ernannt. Im neuen Main–Tauber–Kreis gab es nun künftig fünf Stützpunktwehren. Es waren dies von Süd nach Nord: Niederstetten, Weikersheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim.

Niederstetten war aber auch von 1972 bis 1984 Sitz einer überörtlichen Einrichtung der Feuerwehr. In Niederstetten befand sich die Filmbildstelle der Feuerwehren im Regierungsbezirk Stuttgart (später Landesfilmbildstelle Baden-Württemberg), deren Leiter der neue Kommandant Jürgen Pässler war. Von Niederstetten aus wurden die Feuerwehren des ganzen Landes Baden-Württemberg sowie der Nachbarbundesländer mit Lehr- und Ausbildungsfilmen versorgt. Des Weiteren wurde von Jürgen Pässler die Filmstelle der Feuerwehren des Main – Tauber – Kreises (Bezirk Süd) geleitet. Er hielt Filmabende bei den Feuerwehren ab und bannte auch einige Ereignisse des Feuerwehrgeschehens auf Film und Foto.

Im Jahre 1975 konnte die Freiwillige Feuerwehr Niederstetten ihr 125jähriges Bestehen mit einem großen Festprogramm begehen. Verbunden war das Jubiläum mit dem Kreisfeuerwehrtag des Kreisfeuerwehrverbandes Main – Tauber – Süd.

Durch eine lang anhaltende Trockenperiode im Frühjahr/Sommer 1976 musste die Feuerwehr Niederstetten sehr viele Einsätze bewältigen. Den Feuerwehrangehörigen, die teilweise zwischen den Einsätzen nicht einmal mehr aus den Stiefeln kamen, wurde in dieser Zeit sehr viel abverlangt. Hier ein Auszug aus den Einsätzen dieses Jahres: von März bis April 1976 acht Brandeinsätze, von Mai bis Juni 1976 vier Brandeinsätze. Allein am 15. Juli 1976 fünf Brandeinsätze, am 16. Juli 1976 ein Großbrand in Wermutshausen, am 17. Juli 1976 zwei Brandeinsätze und am 6. August 1976 ein Großbrand in Vorbachzimmern.

Bedingt durch die beiden großen Löschfahrzeuge der Feuerwehr, sowie der AL 18 (Anhängeleiter mit 18m Steighöhe) und das weitere technische Gerät, wurde das Feuerwehrmagazin im Rathaus zu klein. Außerdem wurde dieser Platz für die Stadtverwaltung dringend benötigt. Ein neues Feuerwehrgerätehaus wurde geplant. 1976 konnte die Feuerwehr einen gebrauchten Ford Transit erwerben, den einige Kameraden in Eigenarbeit um lackierten und zum Mannschaftstransportwagen (MTW) umbauten.

1977 konnte das nach neuesten Erkenntnissen gebaute Feuerwehrgerätehaus mit 4 Fahrzeugboxen in der Frickentalstraße 7 eingeweiht werden. Nun war es erstmals möglich alle Fahrzeuge und Geräte zentral unterzubringen. Bisher waren Fahrzeug und Gerät an verschiedenen Plätzen in Niederstetten verteilt, so stand zum Beispiel das Löschgruppenfahrzeug LF 16–TS in der Weingärtnergenossenschaft am Schloßberg.  Auch die Aus- und Fortbildung wurden durch die neuen Räumlichkeiten sehr gefördert, konnte man doch endlich einen großen und modernen Lehrsaal sein eigen nennen. Die Feuerwehrangehörigen mussten sich nun auch umgewöhnen, denn nun hatte jeder einen Spind in dem seine persönliche Schutzausrüstung untergebracht wurde.

Bedingt durch den immer häufiger werdenden Einsatz im Bereich von Verkehrsunfällen mit technischer Hilfeleistung und der Rettung von eingeklemmten Personen war es 1978 notwendig geworden, ein hydraulisches Rettungsgerät mit Rettungsschere und Spreizer zu beschaffen. Mit diesem Gerät konnten nun die in ihren Kraftfahrzeugen eingeklemmten Personen schneller befreit werden. Am 22. Mai 1978 brach über Niederstetten ein schweres Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen im Bereich Streichental, Rinderfeld, Wildentierbach herein. In Wildentierbach entzündete der Blitz ein landwirtschaftliches Anwesen. Durch die starken Regenfälle kam ein in diesen Ausmaßen nie für möglich gehaltenes Hochwasser von Streichental her und überflutete Rinderfeld und die unteren Ortsteile von Wildentierbach. Die Stützpunktwehr Niederstetten und ihre neun Abteilungen waren bis an den Rand ihrer Leistungskraft gefordert um sowohl den Großbrand zu bekämpfen, als auch dem Hochwasser Herr zu werden.

In den Jahren 1978 und 1979 bereitete die geringe Personalstärke der tagsüber in Niederstetten anwesenden Feuerwehrmänner großes Kopfzerbrechen. Nach einigen Überlegungen und Beratungen mit dem Feuerwehrausschuss beschloss man, eine Frauengruppe ins Leben zu rufen, die die Lücke bei tagsüber zu bewältigenden Einsätzen schließen sollte. Darüber hinaus wurde die Gründung einer Jugendfeuerwehr beschlossen, die den Nachwuchs in der Feuerwehr sichern sollte. Im Mai 1979 erfolgte im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ die Gründung der beiden Gruppen. Am Gründungstag meldeten sich spontan sieben Niederstettener Bürgerinnen zur Mithilfe in der Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr konnte sogar über 30 jugendliche Gründungsmitglieder im Alter zwischen 14 und 18 Jahre verzeichnen. Beide Gruppen haben sich bewährt und sind bis auf den heutigen Tag fester Bestandteil der Feuerwehr Niederstetten. Leider finden sich jedoch immer weniger junge Frauen bereit Dienst in der Feuerwehr zu tun, so dass die Frauengruppe 1999 nur noch aus 3 Gründungsmitgliedern und 2 Feuerwehrfrauen bestand.

Am 21. Juli 1984 brachte eine Hochwasserkatastrophe schlimmsten Ausmaßes den mittleren Main–Tauber–Kreis zwischen Boxberg, Tauberbischofsheim und Königheim in arge Not. Durch starke und langanhaltende Regenfälle brach ein Rückhaltedamm in Königheim und begrub alles unter Wasser und Schlamm. Das Landratsamt gab Katastrophenalarm. Auch die Feuerwehr Niederstetten war tagelang in dem betroffenen Gebiet im Einsatz um Keller leer zu pumpen, Kadaver zu bergen und Straßen zu säubern. Man arbeitete teilweise bis zur völligen Erschöpfung um den in Not geratenen Menschen und Tieren zu helfen. Als Dank für die erbrachte Hilfe erhielt die Feuerwehr die nebenstehende Urkunde des Landes Baden-Württemberg.

Im Jahre 1985 wurde der 1976 beschaffte Ford Transit durch einen neuen MTW auf Fiat Ducato Fahrgestell ersetzt. Das neue Fahrzeug enthielt erstmals im südlichen Main–Tauber–Kreis eine Polylöschanlage zur Bekämpfung von Kfz – Bränden und wurde mit einer neu entwickelten Tagesleuchtfarbe lackiert. Des Weiteren wurde in das Fahrzeug ein motorgetriebenes, hydraulisches Rettungsgerät mit Rettungsschere und Spreizer integriert.

Ein weiteres Fahrzeug beschaffte die Feuerwehr im Mai 1987, einen Schlauchwagen Typ SW 1000 auf einem Mercedes Fahrgestell. Durch die über 1000 Meter fest zusammengekuppelten B-Feuerwehrschläuche ist es nun möglich eine Wasserförderung über lange Wegstrecken zu einem Brandobjekt in kürzester Zeit, ohne hohen personellen Aufwand, zu bewältigen. das Fahrzeug wird lediglich mit 2 Kräften bedient.

Am 15. März 1988 hatte die Feuerwehr einen schlimmen Großbrand zu bekämpfen, es brannte die große Scheune mit Stallung der Stegmühle in Oberstetten. Sogar die Heeresflugplatzfeuerwehr, die MHZ – Werkfeuerwehr und die Feuerwehr aus Weikersheim wurden angefordert um der Lage Herr zu werden. Noch tagelang war die Feuerwehr Niederstetten mit Aufräum- und Nachlöscharbeiten beschäftigt. Während dieser Arbeiten wurde am 16. März 1988 die Feuerwehr Niederstetten zu fünf Hochwassereinsätzen gerufen. Über einen Mangel an Einsätzen konnten sich damals die Feuerwehrangehörigen nicht beklagen. Dies führte sogar dazu, dass manche Arbeitgeber kräftig zu murren anfingen, weil ihnen das Personal bei der Arbeit fehlte.

Aber auch erfreuliches gab es im Jahr 1988 zu berichten. Das nun über 20 Jahre alte Tanklöschfahrzeug konnte im Dezember 1988 durch ein neues, moderneres Fahrzeug ersetzt werden. Da sich die Tagesleuchtfarbe am MTW bewährt hatte, wurde auch das Tanklöschfahrzeug in dieser Farbe lackiert. So besaß die Feuerwehr Niederstetten zu Beginn des Jahres 1989 insgesamt 4 Fahrzeuge und eine Anhängeleiter AL 18, eine Ausrüstung in Millionenwert, aber in dieser Größenordnung auch notwendig, um all die Gefahren die täglich, auch in einer Kleinstadt wie Niederstetten , auftreten können, wirksam und professionell bekämpfen zu können.

Immer häufiger und immer schwieriger werden die Einsätze und im Bereich Umweltschutz kommen täglich neue Aufgaben und Anforderungen auf die Feuerwehr zu. Als „Mädchen für alles“ ist die Feuerwehr schnell zur Stelle wenn ein Bürger Hilfe benötigt, aber längst nicht mehr nur zum Feuer löschen, wie noch vor 150 Jahren, sondern von der technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall bis zum Gefahrstoffunfall, von der Erstversorgung verletzter oder erkrankter Bürger bis zur Tierrettung, umfasst das Aufgaben-Spektrum der Feuerwehr.